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Klausurtagung in Lünen: CDU unterstützt Rationalisierung

Die CDU-Fraktion hat das GMO-Gutachten noch einmal eingehend diskutiert. Vorsitzender Manfred Trachte: "Wir unterstützen ausdrücklich die Rationalisierungsvorschläge."


Und: "Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennen, dass es eine Verschlechterung im Service-Bereich für unsere Bürger gibt. Wir glauben, dass die Mitarbeiter in der Verwaltung so flexibel sind und die geplanten Maßnahmen zum Erfolg führen."

Die Umsetzung der Vorschläge sollte schnell erfolgen, damit die Haushaltskonsolidierung voran getrieben werde. Vordringlich sei die von der CDU seit Jahren geforderte Privatisierung des Hallen- und Freizeitbades - was der Gutachter bestätige. Die CDU: "Wir fordern die Verwaltung auf, mit Bad-Betreibern Verhandlungen aufzunehmen. Selbstverständlich ist für uns als CDU wichtig, dass es weiterhin Möglichkeiten für Sport- und Freizeitschwimmer und die Schulen geben muss - zu sozialverträglichen Eintrittspreisen."

Die guten Kontakte zu den Partnerstädten hätten gezeigt, dass es weiterhin notwendig sei, die Kontakte vornehmlich zwischen Schulen, Jugendverbänden und Vereinen aktiv von Seiten der Stadt zu unterstützten. Zudem sollte die Verwaltung alle Möglichkeiten ausschöpfen, Gelder aus dem EU-Topf bzw. beim Bund zur Unterstützung des Jugendaustausches zu beantragen.

Bei der Klausurtagung zur Beratung des Etat-Entwurfs gab es auch eine lange Diskussion über die Situation der Sportvereine und den Breitensport. Die CDU stehe voll hinter der Konzeption, das Waldstadion in Silschede in den nächsten Jahren in eine moderne Sportstätte umzubauen. Mit Silschede und Stefansbachtal werde es dann zwei moderne Sportzentren geben.

Für die CDU sei es aber ebenso wichtig, den übrigen Vereinen und nicht vereinsgebundenen Sportlern in Asbeck und am Hundeicken eine Plattform zu bieten. Deshalb habe der SuS Asbeck die volle Unterstützung für den Erhalt des in Eigenregie gebauten Vereinsheims. Trachte: "Da erwarten wir seitens der Stadt Rücksicht und Fingerspitzengefühl beim Verkauf des Sportplatzes."

Neben städtebaulichen Themen müsse man sich den noch wichtigeren Dingen zuwenden: dem Bereich Kinder und Jugendliche. Auch Gevelsberg habe viele Menschen anderer Kulturen und Sprachen aufgenommen. Wie schwierig manchmal die Integration sei, hätten Diskussionen der Vergangenheit gezeigt. Zur Bewältigung dieser schwierigen Aufgabe bedürfe es weiterer Anstrengungen. Wichtig sei vor allem, zusätzliche Mittel im Kindergarten- und Schulbereich bereit zu stellen, die Förderung der Sprache im Kindergarten oder in der Grundschule müsse Priorität haben. Ein überaus wichtiger Faktor in dieser Phase sei die Einbindung der Eltern. Viele hätten selbst sprachliche Mängel. Kinder und Eltern sollten gemeinsam mit Kindergärten und Schulen an diesem Thema arbeiten.

Trachte: "Das Thema hat einen so hohen Stellenwert, weil es um die Zukunft unserer Kinder geht. Deshalb wird dies auch für die Zukunft ein Schwerpunkthema der CDU in Gevelsberg bleiben."

Fraktionsspitze:
Klaus Krägeloh, Manfred Trachte
und Michael Krake (v. l. n. r.)

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