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Schließung der Postfiliale in Gevelsberg
24. Juni 2009

Dass die Post eine Schließung bzw. „Umwandlung“ auch für Gevelsberg anstrebt und beschlossen hat ist ja schon seit langem bekannt. Selbstverständlich hat die CDU in den vergangenen Monaten auf unterschiedlichen Ebenen der Postverwaltung versucht, dass diese Absicht noch einmal überdacht und zurückgenommen wird. Der Stil der CDU war aber abseits aller öffentlichen Diskussionen auf dem Wege der sogenannten „Stillen Diplomatie“ einen Ausweg zu finden.
Leider waren auch unsere Bemühungen, auch mit dem wichtigen Argument von der möglichen Vernichtung von Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter und den negativen Auswirkungen auf unsere Innenstadt in der Vergangenheit ohne Erfolg. Nachdenklich muss man allerdings werden, dass die SPD mit Ihrem Bürgermeister und Verwaltungschef den möglichen Abbau der Dienstleistung bedauert. Ist es doch Tatbestand, dass die Verwaltung und ihr nahestehende Unternehmen die Post nicht in Anspruch nehmen, sondern sich eines privaten Betreibers für den Briefversand bedient. Gegen eine Privatisierung der Verteilung ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Aber das darf nicht zu einer Heuchelei führen, indem man den Abbau von Leistungen für Gevelsberg bedauert, aber diesen Leistungsabbau eigentlich fördert, weil man die Postleistung selbst nicht mehr in Anspruch nimmt. Und was die Wirkung von Resolutionen im Rat betrifft, haben wir gerade vor einigen Wochen am Musterbeispiel WAZ-Konzern mit der bedauerlichen Schließung unserer Lokalredaktion der Westfalenpost erlebt. Die Post AG wird sich mit Sicherheit wie in der Vergangenheit der WAZ-Konzern durch eine Resolution nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen.
Schließung der Postfiliale in Gevelsberg





