Plakatstandorte sorgsam auswählen
Mittwoch, den 07. April 2010 um 13:59 Uhr

Die Wahlkampfzeit wurde wieder eingeläutet. So ist es auch in Gevelsberg kaum zu übersehen, da auch hier wieder fleißig plakatiert wird.
Auch ich werde wieder Plakate aufhängen, um die Wähler auf ihr demokratisches Recht aufmerksam zu machen.
Dennoch gibt es wichtigere Dinge als Parteiwerbung. Da ist in erster Linie die Verkehrssicherheit zu sehen. Kinder und Jugendliche, aber auch besonders ältere Mitmenschen werden hinter Plakatständern kaum wahrgenommen und oft übersehen. Das führt sehr schnell zu kritischen und gefährlichen Situationen.
Noch gefährlicher ist die Verdeckung von Verkehrsschildern. Auch hier entstehen Probleme, wenn Verkehrsleitzeichen oder sogar Vorfahrtsschilder von Plakaten verdeckt werden. Als schlechtes Beispiel wäre hier die Milsper Str. zu nennen. Hie
r blockieren große Plakatständer die Sicht auf die Beschilderung des Tunnelleitsystems. Das Hinweisschild für das Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr in die Milsper Str. ist nicht mehr zu erkennen und so kommt es dort zu Irritationen und riskanten Spurwechseln. Das auch dem Stadtrat bekannte Nadelöhr wird dann wieder zu einer unnötigen Gefahrenquelle. Hier muss unbedingt und unmittelbar Abhilfe geschaffen werden. Ich bitte alle Parteien, auch in diesem Wahlkampf kritisch mit sich selbst zu sein und Plakatstandorte zu überdenken, die uns alle in Gefahr bringen können.
Sebastian Scheer
Stellvertretender Vorsitzender
des CDU-Stadtverbands